HOETGER HAUS WORPSWEDE

"Wer't mag, de mag't; un wer't nich mag, de mag't jo woll nich mögen"

Entstehung des Hoetger-Hauses Worpswede

"Schafft Bewegung und Leben in den Baukörper. Habt Phantasie!"

... rief Bernhard Hoetger seinen Maurern zu. Manchmal nahm er auch selbst die Kelle in die Hand und folgte dabei nur seiner Intuition.

So entstand dieses expressionistische Mauerwerk aus vor- und zurückspringenden roten Ziegeln, die für ein lebendiges Spiel von Licht und Schatten sorgen. Im Jahre 1925 wurde das "Kaffee Worpswede", das gleichzeitig ein Kunstzentrum sein sollte, vollendet. Hier wurden die Arbeiten aus den von Hoetger gegründeten Kunsthütten angeboten. Von der Idee, dass Kunst und Kaffee eine ideale Kombination sind, überzeugt, hatte Hoetger für dieses Projekt aus eigenen Mitteln 100.000 Reichsmark aufgebracht.

Bernhard Hoetger, der Steinmetz, Bildhauer, Maler, Kunsthandwerker und Architekt, wurde am 4. Mai 1874 in Dortmund-Hörde geboren. Sein Weg führt ihn über die Düsseldorfer Akademie nach Paris.

Hier wird er Schüler von Rodin und lernt die Worpsweder Künstlerin Paula Modersohn-Becker kennen und schätzen. Durch sie inspiriert, kommt er 1914 nach Worpswede und wendet sich hier erstmals der Architektur zu, die heute den Ort prägt.

Etwas seelisch Erfahrbares, etwas Lebendiges wollte Hoetger mit seinen Bauwerken ausdrücken. Auf der Suche nach dem Ursprung wendet er sich unterschiedlichen Kulturen zu und verbindet sie miteinander. Er nimmt den Baustil des typischen Niedersachsenhauses auf, ebenso setzt er Elemente primitiver afrikanischer Kulturen ein. Im Zentrum des Innenraumes erhebt sich eine Holzplastik mit vier in den Raum ragenden Armen. Es ist die "Weltenesche" - ein Motiv der nordisch-germanischen Kultur - in die reliefartig Fruchtbarkeitssymbole eingeritzt sind.

"Wer't mag, de mag't; un wer't nich mag, de mag't jo woll nich mögen", heißt es auf dem Balken des großen Giebels. Jens Kommerau "mag't", und das schon seit vielen Jahren. Der Koch, der in Worpswede aufwuchs, hat schon immer von dem Hoetger-Haus geträumt. Doch bevor sich sein Traum erfüllte und er mit seiner Frau Suzana das "Kaffee Worpswede" übernahm, hat er in den Küchen großer Hotels in Berlin, London und der Schweiz gekocht.

Ganz bewusst haben Suzana und Jens Kommerau Hoetgers Skulptur des fröhlichen Mönches Budai zum Symbol ihres Hauses gemacht. "Wir hoffen, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und bei einem guten Essen die gleiche Lebensfreude empfinden wie der 'Bonze des Humors'."

- Suzana und Jens Kommerau


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